Anwendungsgebiet
Zum Verlegen von Wand- und Bodenkeramik, nicht verfärbungsempfindlichen Naturstein, Mosaik, Riemchen aus Steinzeug, Steingut, Spaltplatten und Handformsteinen, Ziegelfliesen, Leichtbau-, Glasfaser- und Hartschaumplatten auf Beton, Putz, Estrich, Calciumsulfatestrich, Mauerwerk, Klinker, weber.sys 834-Fliesenbauplatten, Gipsfaser-, Gipsbau und Gipskartonplatten, Porenbeton sowie beheizten Estrichen, im Dünn- und Mittelbettverfahren. Insbesondere bei Verlegearbeiten, die unter Zeitdruck stehen, z.B. bei Ausstellungs- und Verkaufsräumen, Schalterhallen, Eingangshallen, Dielen, Balkonen und Terrassen.
Produkteigenschaften
EMICODE EC1 PLUS: sehr emissionsarm
schnell begehbar und verfugbar
geeignet für Fußbodenheizung
Für Nass- und Dauerunterwasserbereiche
Allgemeine Hinweise
Bereits angesteiftes Material nicht mehrverarbeiten.
Alle Eigenschaften beziehen sich auf eine Temperatur von + 23 °C ohne Zugluft und eine relative Luftfeuchtigkeit von 50 %.
Höhere Temperaturen und niedrigere Luftfeuchtigkeiten beschleunigen, niedrigere Temperaturen und höhere Luftfeuchtigkeiten verzögern den Reaktionsverlauf.
Metall- und Holzuntergründe müssen vor der Belegung durch geeignete Maßnahmen vorbereitet werden.
Für die Verlegung sind die DIN 18157, die aktuellen ZDB-Merkblätter sowie die einschlägigen Richtlinien zu beachten. Die jeweilige maximale Untergrundrestfeuchte darf zum Zeitpunkt der Verlegung nicht überschritten werden.
Bis zur vollständigen Abbindung ist der Aufbau vor Feuchtigkeit zu schützen.
Feuchte, nasse oder zu kalt gelagerte Fliesen, Platten oder Natursteine dürfen nicht verlegt werden.
Für die Verklebung von "Fliese auf Fliese" im Außen-, Dauernass- und Dauerunterwasserbereich (ohne Abdichtung) empfehlen wir den hochflexiblen 2-K-Reaktionsharzkleber weber.xerm 847.
Die Eignung des Natursteines ist durch Vorversuchezu überprüfen.
Bei besonders verfärbungs- und verformungsanfälligenVerlegegütern ist die Verlegung mit einem wasserfreien Kleber (z. B. Reaktionsharzkleber) auszuführen. In Zweifelsfällen sind Vorversuche durchzuführen.
Besondere Hinweise
Beim Ausgleichen von Untergründen mit geringeren Druckfestigkeiten und Rohdichten (z. B. Gipsputz, Leichtputze, Porenbetonsteine usw.) oder beimAusgleichenvon Calciumsulfatestrichen darf die maximale Kleberbettdicke von 3 mm nicht überschritten werden.
Nicht in Verbindung mit Nichteisenmetallen wie Zink, Blei, Kupfer oder Aluminium einsetzen. Einbauteile, z. B. Schienen und Kantenprofile, müssen aus Edelstahl bestehen.
Weitere detaillierte Informationen zur Eignung und Einsatzbereich des Klebers finden Sie auf Seite 18-19.