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ZAHLEN & FAKTEN
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* Umsatz inkl. Kooperationsumsätzen vor Erlösminderungen wie Skonti und WRV
 

GESCHÄFTSBERICHT

Das Geschäftsjahr stand, wie schon das Vorjahr, unter positiven Einflüssen. Der Bedarf an Wohnraum war hoch, gleichzeitig gaben niedrige Zinsen und der Mangel an alternativen, soliden Kapitalanlagen der Baubranche den notwendigen Auftrieb. Wie schon 2016 hat jedoch der Bereich Bedachungen nicht wesentlich vom allgemeinen Bauboom profitiert. Gründe hierfür finden sich im Rückgang der Bestandssanierungen, veränderten Bauweisen im Neubau aber auch in der begrenzten Kapazität des Dachdeckerhandwerks, welches vom Fachkräftemangel besonders belastet ist.

Hinzu kommt ein teilweise unverständliches Preisverhalten einiger regionaler Baustoffhandelshäuser, die schlechte Deckungsbeiträge in einzelnen Produktbereichen mit Ertragssteigerungen aus dem erhöhten Bedarf anderer Gewerke kompensieren können. Trotz des daraus resultierenden Drucks auf die Spannenkalkulation im Tagesgeschäft, ist der Vorstand mit der Umsatz- und Ergebnisentwicklung zufrieden. Die starke Marktposition konnte gehalten und regional etwas ausgebaut werden. Hersteller getriebene Preiserhöhungen, vor allem Bitumen und Dämmstoffe, zeigten erst im Herbst 2017 Wirkung. Deren Anteil an der Umsatzsteigerung von 3,4 % liegt bei ca. 1,5 %.

Mit rund 2100 Betrieben verfügt die DE Süd über einen hohen Mitgliederanteil. Deren Zufriedenheit und Vertrauen in die Genossenschaft wurde zudem durch den positiven Rücklauf einer detaillierten Kundenbefragung bestätigt.

>> Download Geschäftsbericht 2017